Aktuelles

Ab sofort wird die Vergabe von Nutzungsrechten im Begräbniswald Im Kempkenholz beschränkt.

Betroffen hiervon sind Nutzungsrechte an Einzelbäumen ohne Vorliegen eines aktuellen Bestattungsfalles.

Bei anstehenden Bestattungen ist die Vergabe weiterhin noch möglich. Bestattungen an Gemeinschaftsbäumen wie auch Zweitbelegungen an vorhandenen Bäumen sind ebenfalls weiterhin möglich.

Diese Maßnahme dient der Sicherung des Angebotes für zukünftige Bestattungen.

Für Fragen zum Begräbniswald und dem Bestattungsangebot der Technischen Betriebe Remscheid insgesamt steht Ihnen die Friedhofsverwaltung unter Tel. 02191/16-3717 oder per E-Mail unter friedhof@tbr-info.de gerne zur Verfügung.

Wegen einer Personalversammlung der Stadt Remscheid kann es am 17.08.2022 zu Einschränkungen bei der Leerung von Abfallbehältern kommen. Eventuell nicht geleerte Behälter werden im Laufe dieser Woche nachgeholt.
Die Technischen Betriebe Remscheid bitten um Verständnis für eventuell entstehende Einschränkungen.

An der Straße Thüringsberg befindet sich in Höhe Thüringsberg 18 auf städtischem Grundstück eine etwa 180 Jahre alte, stadtbildprägende Blutbuche. Bei diesem Baum mit einem Stammumfang von 360 Zentimetern und einer Kronenhöhe von rund 28 bis 30 Metern ist am heutigen Morgen ein kronenbildender starker Hauptast ausgebrochen. Dieser sogenannte Grünastbruch ist ursächlich auf ein komplexes und vielschichtiges Phänomen zurückzuführen. Beteiligt ist hierbei auch der Trockenstress bei Bäumen, wenn also nicht ausreichend Wasser von den Wurzeln in die Baumkrone zu den Blättern transportiert werden kann. Vereinfacht ausgedrückt wird hierdurch die Holzfestigkeit gemindert und infolge dessen können kleinere wie auch in diesem Fall größere Äste ausbrechen.

Die bei dieser Buche untypische Kronenverzweigung hat den Ausbruch zudem begünstigt. Aufgrund des entstandenen Schadens an dem Baum ist eine weitere Erhaltung leider nicht möglich. So ist der entstandene erhebliche Stammschaden irreparabel. Weiterhin sind infolge des Ausbruchs etwa 40 Prozent des Kronenvolumens verloren gegangen. Auch dieser Umstand schließt eine weitere Erhaltung aus. Aus Gründen der Verkehrssicherheit für Anwohnerschaft, Passanten und den Fahrzeugverkehr ist es leider erforderlich, diesen für Lennep stadtbildprägenden Baum umgehend zu entfernen.

Zu diesem bedauerlichen Urteil sind die Baumexperten der Technischen Betriebe nach eingehender Prüfung einhellig gekommen, was ihnen in Anbetracht der besonderen Bedeutung dieses prächtigen Baumexemplars sehr schwer gefallen ist.

Eine Ersatzpflanzung ist für den Herbst diesen Jahres vorgesehen. So ist es geplant, einen geeigneten Jungbaum mit etwa 30 bis 35 Zentimetern Stammumfang und einer Kronenhöhe von etwa 5 bis 7 Metern zu pflanzen. Dieser Baum kann leider keinen adäquaten Ersatz darstellen, hat aber aufgrund der vorhandenen guten Standortsituation die besten Voraussetzungen dafür, hoffentlich einmal den Platz zu füllen.

Zur Verkehrssicherung werden weitere abgestorbene Fichten ab der zweiten Augustwoche entnommen.

Auch der für seinen erfolgreichen Waldumbau ausgezeichnete Remscheider Stadtwald bleibt von den Auswirkungen des Klimawandels nicht verschont und leidet. Aufgrund der anhaltenden Dürre und der Borkenkäferschäden der vergangenen Jahre sind an vielen Stellen im Stadtwald Fichten abgestorben. Selbst einzelne alte Buchen und Eichen fallen mittlerweile der Trockenheit zum Opfer.

Um Gefährdungen durch Astabbruch und Baumsturz zu vermeiden, müssen ab der zweiten Augustwoche im Stadtwald erneut abgestorbene Fichten entnommen werden. Betroffene Flächen werden damit langfristig für die anstehende Wiederbewaldung vorbereitet. Die Maßnahmen betreffen unter anderem das Waldgebiet an der Eschbachtalsperre, Bereiche an der Lenneper Panzertalsperre sowie Wälder im Bereich Hohenhagen und Westen/Grund.

Ausgeführt werden die Arbeiten von städtischen Forstwirten sowie von Forstunternehmen mit Holzerntemaschinen. In den betreffenden Bereichen kann es zeitweise zu Wegesperrungen und Einschränkungen der Betretung für den Erholungsverkehr kommen. Sperrungen sind leider unvermeidlich, etwaige Umleitungen werden dort, wo es möglich ist, eingerichtet und sollten unbedingt beachtet werden.

Die Entnahme abgestorbener Bäume erfolgt insbesondere dort, wo Straßen, Wege oder Wohnbebauung benachbart sind. Hier müssen Gefährdungen durch herabfallende Äste oder umstürzende Bäume verhindert werden. Abgestorbene Bäume werden allerdings überall dort, wo es möglich ist, auch gezielt im Wald belassen. Sie sind ökologisch wertvoll für den Arten- und Biotopschutz, bieten Lebensraum für viele Vögel, Insekten und Pilze und sind stets wichtiger Bestandteil des ökologischen Waldumbaus, der in unserem Stadtwald seit über 20 Jahren praktiziert wird. Die Umsetzung einer ökologischen Waldbewirtschaftung hat in vielen Wäldern Remscheids sichtbare Erfolge in Mischung und Strukturvielfalt hervorgebracht. Im Jahre 2019 wurde auch aus diesem Grund unser Stadtwald mit dem Preis für vorbildliche Waldbewirtschaftung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und des Umweltministeriums NRW ausgezeichnet.

Der fortschreitende Klimawandel erfordert für das Team des Stadtforstamtes und für die vielen betroffenen privaten Waldbesitzenden auch zukünftig Geduld und einen langen Atem. Jedes Jahr werden mehr als 30.000 junge Laub- und Nadelbäume als neue zukünftige Waldgeneration gepflanzt. Die Dimensionen des Schadensausmaßes der vergangenen Jahre stellen allerdings eine echte Generationenaufgabe dar die bisherigen Fichtenflächen erfolgreich und langfristig zu einem klimastabileren und artenreichen Mischwald zu entwickeln.
Die jetzt wieder anstehenden Forstarbeiten werden voraussichtlich bis Anfang Oktober andauern.

Ansprechpartner für die Maßnahmen in den Forstrevieren sind:

· Forstrevier Süd-West, Eschbachtalsperre, Stephan Nöh, (Email: s.noeh@tbr-info.de),  Tel.: 0151- 147 38 257

· Forstrevier Nord, Lüttringhausen und Lennep, Lothar Benkel (Email: l.benkel@tbr-info.de), Tel.: 0151- 147 38 258

Ab Dienstag,  den 19. Juli, wird die Klausener Straße im Bereich südlich des Kreisverkehrs mit der Weberstraße/Dreherstraße – etwas unterhalb der Zufahrt zum Parkplatz der Kleingartenanlage – bis vor die Einmündung der Lockfinker Straße saniert. Die Fahrbahn wird hierfür im Mittelbereich zwischen den außenliegenden Fahrradspuren gefräst und erhält anschließend eine vier Zentimeter starke neue Fahrbahndecke.

Die Arbeiten dauern ca. eine Woche. Während dieser Zeit ist die Klausener Straße in diesem Bereich voll gesperrt. Außerdem gilt entlang der Klausener Straße inklusive der Parkstreifen beidseitig ein absolutes Halteverbot.
Während der Bauzeit ist zudem die Einmündung Klauser Delle gesperrt. Wer in dieser Straße wohnt oder den Kindergarten Fritz-Ruhrmann-Straße besuchen möchte, muss einen Umweg über die Straße Dörrenberg nehmen.
Einschränkungen gibt es auch für diejenigen, die im Baustellenbereich wohnen oder dort parken. Sie können ihre Häuser und Garagen während der gesamten Baumaßnahme nicht anfahren und müssen ihr Fahrzeug in den angrenzenden Straßen abstellen.
Für Notfahrzeuge wie Krankenwagen und Feuerwehr gilt selbstverständlich durchweg freie Fahrt.

Umleitung wird eingerichtet
Der Baustellenbereich lässt sich am besten großräumig über die Dreher Straße auf die Barmer Straße, die Gertenbachstraße und die Kreuzbergstraße umfahren. Der Busverkehr wird gleichfalls großräumig umgeleitet.

Kontakt
Als Ansprechpartner stehen Frank Schubert (Telefon: 02191-162708), Andre Rößeler (Telefon: 02191-162465) und Gunter Breidbach (Telefon: 02191-162668) von den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) zur Verfügung.