Aktuelles

Aufgrund des heutigen Warnstreiks kommt es zu Einschränkungen bei der Abfuhr von Restmüll, Papier und Bioabfall.

Die Abfuhr von Papier muss leider ersatzlos entfallen. Wir bitten deswegen darum, die Tonnen nicht an die Straße zu stellen. Privatpersonen benutzen bitte bis zur nächsten Leerung der Papiertonne die Möglichkeit, das Papier an den öffentlichen Sammelcontainern zu entsorgen

Betroffen von den Streikmaßnahmen ist außerdem eine Bioabfall-Strecke und eine von insgesamt sechs Restmüll-Strecken. Nähere Infos, ob Ihre Straße vom Warnstreik betroffen ist, finden Sie auf dieser Straßenliste. Aufgrund der personellen Situation ist es leider nicht möglich, die ausgefallenen Leerungen zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen. Bei der nächsten regulären Leerung werden neben die Abfallbehälter gestellte Säcke mit Restmüll mitgenommen.

Die Abfuhr von Sperrmüll und Elektroschrott ist nicht betroffen. Der Wertstoffhof ist geöffnet. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Die große Remscheider Schatzsuche

Am 1. Oktober startet mit der „großen Remscheider Schatzsuche“ eine Inwertsetzungskampagne für die Stadt Remscheid. Die Aktion wurde von den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) ins Leben gerufen und lädt Familien sowie Schulklassen dazu ein, die Schätze unserer Stadt zu entdecken. Vor allem die Verbindung analoger und digitaler Medien verspricht eine spielerische und willkommene Abwechslung zum Alltag.

Insgesamt sind neun solcher Schatzinseln über ganz Remscheid verteilt und können mithilfe einer Schatzkarte gefunden werden. Vor Ort verbirgt sich hinter jeder Schatzinsel eine Aufgabe rund um den dort thematisierten Schatz - immer in Kooperation mit einer Remscheider Institution. So befasst sich zum Beispiel die Schatzinsel der EWR mit dem Thema Trinkwasser und das Remscheider Bildungsbüro informiert mit seiner Insel „Remscheid brummt“ über Insekten und die vielen Lebensmittel, die wir dank ihnen genießen können.

Die analog-digitale Schnittstelle wird durch QR-Codes realisiert und ermöglicht ein Wechselspiel zwischen der gedruckten Schatzkarte, der Landingpage und Elementen in der echten Welt. Alle drei Quellen werden benötigt, um die Aufgaben der Schatzinseln zu lösen. Für jede gelöste Schatzinsel bekommt man einen Teil eines Lösungssatzes. Hat man alle neun Inseln entdeckt und gelöst, kann man mit dem vollständigen Lösungssatz am Gewinnspiel teilnehmen.

Um an der Aktion teilzunehmen, werden eine Schatzkarte und ein Smartphone mit QR-Code-Scanner benötigt. Die Schatzkarten sind ab dem 1. Oktober in einigen Geschäften im Allee-Center, dem Rathaus, der Stadtbibliothek und der VHS kostenlos erhältlich. Zudem werden einige Schatzkarten direkt an die Remscheider Schulen geschickt, um dort vor Ort durch die Lehrerinnen und Lehrer verteilt zu werden. Alle Schatzinseln sind zu jeder Zeit frei zugänglich und kosten keinen Eintritt.

Die Aktion läuft vom 1. Oktober bis zum 5. November 2020 und bietet somit ein mögliches Programm für die Herbstferien. Alle Informationen zur Aktion und zum Gewinnspiel gibt es auf der offiziellen Landingpage: www.schatzsuche-remscheid.de

Bei Fragen steht die Facebook-Seite https://www.facebook.com/Schutzstattschmutz-104848654220326/ (@schutzstattschmutz) zur Verfügung, Bilder und Posts können unter dem Hashtag #SchatzsucheRemscheid veröffentlicht werden.

 

Die Friedhöfe der Stadt Remscheid – das sind der Waldfriedhof Reinshagen, der Parkfriedhof Bliedinghausen und der Waldfriedhof Lennep – stehen jetzt im Zeichen des immateriellen Kulturerbes Friedhofskultur: Ein entsprechendes Schild wurde gestern an allen Haupteingängen der städtischen Friedhöfe angebracht, um so auf die wichtige Bedeutung der Friedhofskultur für unsere Stadt aufmerksam zu machen. Remscheid ist damit Teil eines bundesweiten Netzwerks von über 100 Städten, die den diesjährigen Tag des Friedhofs an diesem Sonntag (20.09.) der Ernennung der Friedhofskultur in Deutschland zum immateriellen Kulturerbe widmen.

Bereits im März hatte die Kultusministerkonferenz auf Empfehlung der Deutschen UNESCO-Kommission diese Ernennung zum immateriellen Kulturerbe beschlossen. Allerdings ging die Auszeichnung im Corona-Lockdown völlig unter, weshalb man jetzt mit der Aktion „Friedhöfe auszeichnen“ auch bei uns in Remscheid auf dieses vielschichtige Kulturerbe aufmerksam macht. Es sind nicht die Friedhöfe an sich zum immateriellen Kulturerbe ernannt worden, sondern die Friedhofskultur, also all das, was Menschen auf dem Friedhof tun. Dazu gehöre das Trauern, Erinnern und Würdigen genauso wie das Gestalten, Pflegen und Weiterentwickeln.

Der Friedhof ist vor allem auch ein Ort der Lebenden, der weit über die persönlichen Trauerrituale hinaus identitätsstiftende Bedeutung für unsere Gesellschaft hat. Hervorzuheben ist zum Beispiel die historische Dimension der Denkmäler. Der Kulturraum Friedhof bildet zudem den größten Skulpturenpark unserer Stadt und ist zugleich Inspirationsfläche für viele Kunstformen. Besonders bedeutsam ist seine soziale Funktion: Der Friedhof erweist sich als Treffpunkt für Familien oder Angehörige und wirkt auch sozialer Vereinsamung von Hinterbliebenen entgegen. Nicht zuletzt zeigt sich dieser Kulturraum über kulturelle und religiöse Unterschiede hinweg als ein Ort der Integration und des Friedens. Nicht zu vergessen ist die Bedeutung der Friedhöfe für den Naturschutz, zum Beispiel auch als Ort der Biodiversität.

Grundvoraussetzung für die Ernennung der Friedhofskultur in Deutschland zum immateriellen Kulturerbe war für die UNESCO „die Lebendigkeit der kulturellen Ausdrucksform“. Es geht nicht um ein mumifizieren unserer Friedhöfe, sondern um deren zeitgerechte Weiterentwicklung. So wird man auch in Zukunft Bestattungsformen anbieten, die den Wünschen der Menschen entsprechen wie beispielsweise naturnah gestaltete oder pflegeleichte bzw. pflegefreie Grabformen.

Die Auszeichnung der Friedhöfe unserer Stadt hat das „Kuratorium Immaterielles Erbe Friedhofskultur“ initiiert, das sich der Pflege und Weiterentwicklung dieses Kulturerbes verschrieben hat. Auf seiner Seite www.kulturerbe-friedhof.de finden sich umfangreiche Informationen über die Friedhofskultur in Deutschland, die Ernennung zum immateriellen Kulturerbe und deren Bedeutung für unsere Gesellschaft.

Die vergangenen drei Dürrejahre sind auch am Remscheider Wald nicht spurlos vorübergegangen. Überall sieht man abgestorbene Fichten oder viel zu früh vorzeitig verfärbte Buchen. Die Remscheider Wälder und Bäume leiden extrem unter der Trockenheit, wie mittlerweile im ganzen Bundesgebiet, und geben Anlass zur Sorge. Unsere Wälder befinden sich in einer dramatischen Waldklimakrise.

Die erfolgreiche Bewältigung zurückliegender großer Herausforderungen wie der Orkan Kyrill sowie eine Reihe von Folgestürmen gibt zurecht Anlass zur Hoffnung, auch die aktuelle Waldklimakrise mit bereits eingeleiteten Maßnahmen und Konzepten sowie verknüpft mit neuen Erkenntnissen erfolgreich meistern zu können.

Mehr zum Thema finden Interessierte in der aktuellen Presseinformation Waldkonzept Remscheid 2020

Ab Montag, dem 07.9.2020 werden mehrere Kanalschächte im Bereich der Haddenbacher Straße zwischen der Einmündung Kipper Straße und Haddenbacher Str. 138 a (Feuerwehrgerätehaus Löschzug Nord) saniert. Dies dauert je nach Witterung ca. 4 Wochen. In dieser Zeit wird wegen der Lage der Schächte in der Fahrbahn im jeweiligen Baustellenbereich der Verkehr durch eine mobile Lichtzeichenanlage geregelt.

Um Verständnis für diese notwendigen Arbeiten und die damit einhergehenden Beeinträchtigungen wird gebeten.