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Um die Neuinfektionen mit dem SARS-Cov2-Virus weiter zu reduzieren, haben die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) in enger Rücksprache mit dem Krisenstab der Stadt Remscheid im Rahmen des derzeitigen Lockdown den Wertstoffhof an der Solinger Straße für Privatanlieferungen geschlossen.

Dennoch wollen die TBR Remscheider Bürgerinnen und Bürgern unter den jetzigen Bedingungen die Möglichkeit geben, hier Abfälle zu entsorgen.

Um den Vorgaben der Corona-Schutzverordnung zur Kontaktbeschränkung nachzukommen und die Warteschlangen vor dem Wertstoffhof zu minimieren, muss der Zugang zum Wertstoffhof über eine Terminvergabe geregelt werden. Die Terminvergabe erfolgt zunächst über ein Antragsformular. Das ausgefüllte Formular ist an folgende E-Mail-Adresse zu senden: wertstoffhof@tbr-info.de

Es können bei der Terminbeantragung derzeit leider nur Wunschzeiträume (z.B. Montagvormittag) angegeben werden. Die Terminbenachrichtigung erfolgt dann per E-Mail.

Damit möglichst vielen Remscheiderinnen und Remscheidern die Nutzung des Wertstoffhofes ermöglicht werden kann und gleichzeitig die Termineinhaltung gesichert wird, muss auch die Anlieferungsmenge begrenzt werden. Daher wird bei Privatanlieferungen maximal eine Kofferraumladung angenommen. Privatanlieferungen mit Anhänger und Großtransporter sind ausgeschlossen.

Um einen Rückstau auf die Solinger Straße zu vermeiden, müssen die Terminvorgaben eingehalten werden. Anliefernde Fahrzeuge, die sich nicht an die Terminvorgabe halten oder die keinen Termin vereinbart haben, werden nicht angenommen und müssen umkehren.

Termine können ab Dienstag, den 19.01.2021 beantragt werden. Die ersten Anlieferungen nach Terminvergabe sind dann ab dem 20.01.2021 möglich.

Für die Nutzung des Wertstoffhofes gilt grundsätzlich weiterhin:

  • es sollten nur absolut notwendige Fahrten zum Wertstoffhof unternommen werden
  • die alternativen Entsorgungsmöglichkeiten wie Sperrmüllabfuhr und Amtliche Müllsäcke sollten weiterhin genutzt werden
    Auf dem gesamten Wertstoffgelände gilt Maskenpflicht
  • ein Abstand von mindestens 1,5 m zu anderen Personen ist einzuhalten
  • es besteht nur die Möglichkeit der bargeldlosen Zahlung

Diese Vorgaben sind unbedingt zu beachten und einzuhalten.

Wenn die oben genannten Vorgaben nicht eingehalten werden und die Kontaktbeschränkungen nicht gewährleisten können, sehen wir uns gezwungen, den Wertstoffhof erneut zu schließen.

Ab kommenden Montag, 18. Januar, werden die Baumkronen der 74 Platanen in der Fußgängerzone der Alleestraße durch ein von den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) beauftragtes Fachunternehmen beschnitten. Die Arbeiten werden voraussichtlich einen Zeitraum von vier Wochen beanspruchen.

Es wird in diesem Jahr erneut der Zuwachs der letzten Jahre entfernt, um mit dieser turnusmäßigen Schnittmaßnahme ein den örtlichen Gegebenheiten angepasstes Kronenvolumen zu erreichen. Auch in diesem Jahr wird das anfallende Schnittgut nicht mit einem Buschholzhacker an Ort und Stelle gehäckselt. Ebenso wird erneut nahezu ausnahmslos mit einer pneumatischen Astschere gearbeitet. Beides findet aus Gründen des Lärmschutzes statt, aber auch, um Belästigungen durch Späne und Staub möglichst gering zu halten.

Obwohl die beschriebenen arbeitstechnischen Verbesserungen erneut zum Einsatz kommen, bitten die TBR um Verständnis für die mit den Arbeiten verbundenen unumgänglichen kurzzeitigen Beeinträchtigungen.

Kontakt für Rückfragen:
Bereichsleiter Reinhard Bauer, Tel. (0 21 91) 16 - 38 40, E-Mail r.bauer@tbr-info.de

Im Bereich der Morsbacher Straße werden von Montag, 18. Januar, bis Freitag, 22. Januar, im Auftrag der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) auf privaten Waldgrundstücken des Forstverbandes Remscheid notwendige Verkehrssicherungsmaßnahmen und Lichtraumprofilschnitte durchgeführt. Zur Wiederherstellung des für den Verkehr freizuhaltenden lichten Raumes und der Verkehrssicherheit werden dort vereinzelt Bäume entfernt und Baumkronen fachgerecht zurückgeschnitten.

Wegen der besonderen Hanglage und zur Vermeidung einer über die veranschlagten Tage hinausgehenden Straßensperrung wurde ein Spezialunternehmer mit den Arbeiten beauftragt. Er setzt einen Fällbagger ein, weswegen die Morsbacher Straße zwischen den Hausnummern 45 und 61 fünf Tage lang von 8 bis 17 Uhr für den Verkehr halbseitig gesperrt wird.

Während der Arbeiten wird der Straßenverkehr mit einer mobilen Ampelanlage geregelt. Mit Verkehrsbehinderungen und längeren Wartezeiten ist zu rechnen. Ortskundige werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren. Die TBR bitten um Verständnis für entstehende Einschränkungen.

Kontakt für Rückfragen:
Forstrevierleiter Stephan Nöh, mobil 0151-14738 257, E-Mail s.noeh@tbr-info.de

Um die Neuinfektionen mit dem SARS-Cov2-Virus weiter zu reduzieren, haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 05.01.2021 beschlossen, alle Maßnahmen der Kontaktbeschränkungen (Lockdown) bis zum 31. Januar 2021 zu verlängern. Zudem treten weitere Beschränkungen in Kraft, um die Kontakte und damit die Zahl der Neuinfizierten noch weiter zu reduzieren.

Daher haben auch die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) in Rücksprache mit dem Krisenstab der Stadt Remscheid beschlossen, den Wertstoffhof an der Solinger Straße für Privatanlieferungen weiterhin geschlossen zu halten. Hierdurch sollen ebenso wie durch die Schließung vieler Geschäfte und Dienstleistungsbetriebe die Verbreitungsmöglichkeiten des Virus weiter unterbunden werden.

Die weiteren Entsorgungsdienstleistungen der TBR wie die Abfuhr der Hausmüll-, der Bio- und der Papiertonnen sowie die Sperrmüll- und Elektroschrottentsorgung finden weiterhin uneingeschränkt statt. Ebenso stehen die Depotcontainer für Papier und Glas weiterhin zur Verfügung. Um hier Überfüllungen zu vermeiden, wurde die Leerung der Papiercontainer weiter intensiviert. Weiterhin findet in der nächsten Woche am 11.01.2021 in Lennep, am 13.01.2021 in Lüttringhausen und am 16.01.2021 in Alt-Remscheid die Abfuhr der Weihnachtsbäume statt.

Die TBR bitten daher alle Remscheiderinnen und Remscheider vor allem Renovierungstätigkeiten, bei denen entsprechende Abfälle anfallen, vorerst zurückzustellen. Für leichte, brennbare Renovierungsabfälle wie z.B. Tapetenreste können auch die amtlichen Müllsäcke genutzt werden, die zusätzlich bei der Restmüllabfuhr dazu gestellt werden können. Die Bezugsadressen für die amtlichen Müllsäcke sind auf der Homepage der TBR www.tbr-info.de zu finden.

Die Technischen Betriebe Remscheid bedauern diese Einschränkung des Entsorgungsangebotes, aber angesichts der aktuellen Belastung des Gesundheitssystems und der nur noch geringen freien Kapazitäten an Intensivbetten in den Kliniken, ist diese Einschränkung leider unvermeidlich. Nur durch eine deutliche Senkung der Neuinfektionen können die Gesundheitsämter wieder in die Lage versetzt werden, die Infektionsketten nachzuvollziehen und Quarantänemaßnahmen für Kontaktpersonen anzuordnen. Hierzu müssen wir alle beitragen. Daher sind auch auf dem hochfrequentierten Wertstoffhof an der Solinger Straße die beschlossenen Einschränkungen notwendig.

Am 19. November ist der offizielle Welttoilettentag der Vereinten Nationen (UN). Seit 2013 setzen sich die UN weltweit dafür ein, dass jeder Mensch Zugriff auf eine hygienische Sanitäreinrichtung haben soll. Denn noch heute leben 2,5 Milliarden Menschen ohne Klo – dafür aber mit verunreinigtem Wasser, Durchfallerkrankungen und Armut. Und wir, für die WCs selbstverständlich sind, nutzen Toiletten ersatzweise als Mülleimer – mit verheerenden Folgen für Material, Mensch und Umwelt. Aus diesem Grund haben die Technischen Betriebe Remscheid die Kampagne „Tatort Toilette – nur wir ins Klo!“ ins Leben gerufen.

Es passiert täglich in unzähligen Badezimmern, geschützt vor den Augen der Öffentlichkeit: Müllentsorgung in der Toilette ist das perfekte Verbrechen. Doch wenn man die Folgen für Mensch und Umwelt betrachtet, ist es mehr als nur das – es ist einfach richtig KACKE.

Jedoch wissen die meisten leider gar nicht, welchen Schaden sie mit dieser schnellen Entsorgung von Abfällen in unserer Kanalisation und darüber hinaus anrichten. Das reicht von Verschmutzungen über Verstopfungen, lahmgelegten Pumpen und den daraus resultierenden Reparaturarbeiten, bis hin zu weitreichenden Umweltschäden und dem Übertragen von Krankheiten.

Allein im Jahr 2019 gab es 663 Tonnen vermeidbaren Abfall in Remscheids Abwasser. Einen Großteil davon machen Feuchttücher aus, die, entgegen ihrer Deklarierung, nicht für die Entsorgung in der Toilette geeignet sind. Im Gegensatz zu normalem Toilettenpapier lösen sich die feuchten Tücher nicht schnell genug auf und verstopfen so die Pumpen. Das hat jedes Jahr enormen Aufwand und damit Kosten für die Stadt zur Folge.

Gerade in Zeiten, in denen Klopapier von einigen gehortet und daher für andere knapp wird, greift mancher zu teilweise kreativen Alternativen. Doch egal was es ist: Es darf nicht ins Klo!

Was rein darf, erklärt das Tatort-Team auf www.tatort-toilette.de.                                                                                                     

Plumps, Platsch und Putz-ab von Rolle haben die Übeltäter auf WC-frischer Tat ertappt und sagen ihnen den Kampf an.

Website: www.tatort-toilette.de
Kampagnen-Hashtag: #tatorttoilette

Initiator:
Technische Betriebe Remscheid
Geschäftsbereich Stadtentwässerung
www.tbr-info.de
Ansprechpartnerin: Renate Over / r.over@tbr-info.de