Gefahr von Waldbränden
TBR Forstverwaltung und Feuerwehr Remscheid gemeinsam gegen Waldbrände
Obwohl der Sommer noch nicht begonnen hat, gab es in Remscheid bereits zwei Waldbrände – im Diepmannsbachtal und in Ueberfeld. Stadtförster Lukas Sieberth und Feuerwehrchefin Katharina Kluge warnen deshalb vor der aktuell hohen Waldbrandgefahr durch die anhaltende Trockenheit.
Waldbrände in unserer Region sind fast immer menschengemacht. Deshalb appellieren Forstverwaltung und Feuerwehr an die Bürger, nicht im Wald zu rauchen oder zu grillen und keine Fahrzeuge auf trockenen Wiesen oder Vegetationsflächen abzustellen. Neue Warnschilder im Stadtgebiet sollen zusätzlich sensibilisieren. Diese wurden vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW bereitgestellt.
Kluge betont, dass schon kleine Funken bei trockenem Boden gefährliche Brände auslösen können, die sich bei Wind innerhalb weniger Sekunden ausbreiten. Wichtig sei daher: aufmerksam bleiben, nicht selbst löschen und sofort die Feuerwehr unter 112 alarmieren.
Die Feuerwehr Remscheid sieht sich gut vorbereitet – unter anderem mit speziellen Tanklöschfahrzeugen, regelmäßigen Übungen und besonderer Ausrüstung für unwegsames Gelände.
Durch Klimawandel, Sturmschäden und Borkenkäfer habe sich die Gefahr in den vergangenen Jahren verschärft. Aktuell liegt die Waldbrandgefahr in Remscheid laut Deutschem Wetterdienst im mittleren Bereich.
Bleiben Sie wachsam!
Begräbniswald
Andachtsplatz wurde fertiggestellt
Im Begräbniswald wurde jetzt der neue Andachtsplatz fertiggestellt. Er bietet zahlreiche Sitzplätze, um die Bestattung im Begräbniswald in einen würdigen Rahmen einbetten zu können. Die Nutzung des Andachtsplatzes ist im Rahmen der dort stattfindenden Bestattungen kostenfrei.
Informationen rund um die Bestattung im Begräbniswald finden Sie auf den Seiten der Begräbniswaldgesellschaft unter www.begraebniswald-remscheid.de oder setzen Sie sich mit der städtischen Friedhofsverwaltung unter 02191 / 16-3717 telefonisch in Verbindung.
Pflanzflächen am Verkehrsknoten Eisernstein
mineralischer Mulch für eine nachhaltige Begrünung!
Auf den Pflanzflächen am Verkehrsknoten Eisernstein wurde diese Woche mineralischer Mulch ausgebracht. Dabei handelt es sich nicht um einen sogenannten Stein- oder Schottergarten! Das mineralische, magere Pflanzsubstrat animiert die speziell für diesen Standort ausgewählten Pflanzen, ein weites Wurzelwerk zu bilden. Die Pflanzen werden sich langfristig besser entwickeln und sind gegen Trockenphasen besser geschützt.
Die Vorteile von mineralischem Mulch im Vergleich zu Rindenmulch oder nicht gemulchtem Erdreich sind vielfältig. Die Fläche nimmt leichter Regen auf bei gleichzeitigem Verdunstungsschutz, wodurch die spätere Notwendigkeit zum Bewässern reduziert wird. Die Samenunkräuter werden weniger und die Pflanzen wachsen bei ausgeglichenen Temperatur- und Feuchtigkeitsverhältnissen besser. Bodenauflockerungen sind nicht notwendig und die Pflanzung kann begangen werden, ohne dass es zur Verdichtung und Verschlammung nach Starkregen kommt. Die Stauden werden in den nächsten Jahren größer und breiter werden. Im Laufe der Zeit wird immer weniger vom mineralischen Mulch zu sehen sein.
Vergleichbare Erfahrungen wurden auch bereits am Munsterplatz in Lennep gemacht, wo im Dezember 2022 vergleichbar vorgegangen wurde. Der Vergleich der Fotos von 2022 mit heute zeigt eindrucksvoll die Entwicklung
Fronleichnam (DO 04.06.2026) - Müllabfuhr kommt 1 Tag später!
Die Abfuhrtermine für Restmüll, Bioabfall und Papier verschieben sich aufgrund des Feiertages am Donnerstag, dem 04.06. (Fronleichnam) jeweils auf den nächsten Wochentag:
Leerung von Donnerstag am Freitag und Leerung vom Freitag am Samstag.
Alle geänderten Abholtermine finden Sie aktualisiert in Ihrem persönlichen Abfuhrkalender passend zu Ihrer Adresse hier.
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Zukunftsbäume auf Lenneper Straße gepflanzt
Eine Investition in ein lebenswertes Stadtumfeld
Der Fahrbahnteiler auf der Lenneper Straße nimmt Gestalt an.
Am Dienstag, dem 12. Mai, wurden auf der Lenneper Straße fünf von sieben Ginkgobäumen in das unter dem Fahrbahnteiler eingebaute Wurzelkammersystem eingepflanzt. Die Wurzelkammern sollen Straßenbäumen eine gesunde Zukunft bieten. Bei dem Ginkgobaum handelt es sich um eine Baumart, die seit ca. 200 Millionen Jahren existiert und heute als Zukunftsbaum angesehen wird, da er robust gegen Umwelteinflüsse, Schädlinge und Pilze ist. Weitere Vorteile sind, dass der Ginkgobaum mit seiner Pfahlwurzel nicht die Fahrbahn beschädigt und nach ca. 20 Jahren eine hohe, ausladende Baumkrone bildet.
Die Maßnahme ist Teil des Stadtbaumkonzeptes.
Für Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch 02191 16-3446 oder per Mail martin.beck@tbr-info.de zur Verfügung.